Olympus Surgical Technologies Europe

RFITT zur endovenösen Behandlung von Veneninsuffizienz

Charakteristik

ImpedanzDie bipolare radiofrequenzinduzierte Thermotherapie (RFITT), auch Celon methode genannt, ist ein minimal-invasives Verfahren zur endovenösen Behandlung insuffizienter Stammvenen. Bei der Celon Methode werden die Venen mit einem flexiblen RFITT-Applikator von innen schonend auf 60° bis 100° erhitzt. Die lokale und genau dosierte Applikation von Radiofrequenzenergie bewirkt, dass sich die Vene zusammenzieht und verschließt (Thermo-Okklusion). Die so behandelte Vene verbleibt im Körper und ist von außen nicht mehr sichtbar. Gegenüber herkömmlichen Verfahren wie dem Venenstripping und auch im Vergleich zu anderen endovenösen Verfahren wie dem Laser ist die Celon RFITT eine besonders schonende Methode und darüber hinaus einfach und sicher in der Durchführung. Die Schmerzbelastung sowie das Risiko von Narben, Infektionen und Hämatomen sind bei der minimal-invasiven Celon Methode deutlich geringer. Die Celon Behandlung kann ambulant durchgeführt werden, und die Patienten sind schon kurze Zeit nach dem Eingriff wieder mobil.

Bipolare RFITT-Technologie mit Impedanz-Feedback

ProCurve ApplikatorDas Celon RFITT-System zur endovenösen Behandlung von Veneninsuffizienz besteht aus dem innovativen bipolaren Leistungssteuergerät CelonLab PRECISION und dem flexiblen bipolaren RFITT-Applikator CelonProCurve 1200-S15. Während der Behandlung wird die Impedanz des Venenwandgewebes ständig kontrolliert und über ein akustisches Signal wiedergegeben (Impedanz- Feedback). Dies ermöglicht dem Arzt eine gleichmäßige und wirkungsvolle Führung des RFITT-Applikators über die gesamte Venenlänge. Darüber hinaus gewährleistet die automatische Anpassung der Leistungsabgabe an den gemessenen Gewebewiderstand eine genaue Dosierung, so dass thermische Schädigungen oder gar Verbrennungen vermieden werden können. Die Spitze des RFITT-Applikators ist abgerundet, um mechanische Verletzungen des Venenwandgewebes auszuschließen.

Behandlungsbeispiel

Unter Lokalanästhesie wird der flexible RFITTApplikator CelonProCurve 1200-S15 im Kniebereich in die Vena saphena magna eingeführt und bis ca. 2 cm vor die Einmündung in die Vena femoralis vorgeschoben. Nach der Aktivierung der Leistung wird der Applikator unter Abgabe der Radiofrequenzenergie langsam von proximal nach distal zurückgezogen. Durch den lokal begrenzten Stromfluss wird die Vene thermisch verödet und eine Kontraktion des Venendurchmessers bis zur Okklusion erzielt. Dank der akustischen Darstellung der Gewebeimpedanz während des gesamten Koagulationsprozesses lässt sich die optimale Rückzugsgeschwindigkeit des RFITT-Applikators ermitteln.

Vorteile der Celon Methode

  • Ambulantes, minimal-invasives Verfahren
  • Endovenöse Thermo-Okklusion durch gezielte Applikation von Radiofrequenzenergie
  • Schonend, effektiv und sicher in der Anwendung
  • Über-/Unterdosierungen, thermische Schädigungen und Verbrennungen lassen sich vermeiden
  • Deutlich reduzierte postoperative Beschwerden gegenüber dem herkömmlichen Venenstripping
  • Die Patienten sind schnell wieder mobil und können bereits nach kurzer Zeit ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen

 

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