Olympus Surgical Technologies Europe

21. Januar 2011: Integrationslösungen für die Endoskopie und den OP

Hamburg 21.01.2011 – Die Untersuchungsräume und Operationssäle des AGAPLESION DIAKONIKLINIKUMS HAMBURG sind mit dem Integrationskonzept ENDOALPHA von Olympus ausgestattet.

 

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG schließt seine drei Standorte Alte Eichen, Elim und Bethanien, um die gesamten medizinischen Leistungen ab 2011 in einem Neubau zentralisiert anbieten zu können. Der Neubau ist mit sieben voll integrierten Operationssälen (plus einem Sectio-OP) und vier voll integrierten Untersuchungsräumen ausgestattet. Gemeinsam mit der Klinik wurde das bestmögliche Integrationskonzept definiert und mit ENDOALPHA als Gesamtkonzept umgesetzt. ENDOALPHA optimiert die Arbeitsabläufe, das Informationsmanagement und die Ergonomie, so dass die Bedürfnisse der Klinik optimal abgedeckt und der Nutzen sowie die Effizienz maximiert werden. Damit verfügt das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG über die modernsten Eingriffsräume in ganz Europa und vor allem über die modernste Vernetzungstechnologie zwischen den Funktionseinheiten Endoskopie und OP. 

Steuerung der medizinischen Geräte und Peripheriesysteme (ENDOALPHA Control) 

ENDOALPHA Control ermöglicht die Steuerung und Kontrolle der medizinischen Geräte wie auch der gesamten nicht-medizinischen Peripherie von einem zentralen Touchscreen aus. Die Steuerungssysteme UCES-3 für die medizinischen Systeme und VMC für die Peripherie sind klein und kompakt und als MP-Produkte zertifiziert. 

Die Systeme können zusammen, wie in den sieben Operationssälen umgesetzt, oder einzeln, wie in den vier Untersuchungsräumen realisiert, eingesetzt werden. Die intuitive Benutzeroberfläche sorgt für eine sichere und schnelle zentrale Steuerung aller Systeme. Im OP werden u. a. Video-Prozessor, Lichtquelle und Insufflator von Olympus aber auch HF-Gerät von ERBE, OP-Tisch von Maquet und zukünftig die OP-Leuchten von Dr. Mach vom Touchscreen bedient. Durch die Steuerung der Systeme aus dem sterilen Bereich ist das sterile OP-Team gegenüber dem Springer wesentlich autarker. Voreingestellte Gerätekonfigurationen und Lichteinstellungen entspannen und verkürzen die Rüst- und Wechselzeiten. Die Multi-Task-Szenarien bieten weiteres Potenzial, die Abläufe während des Eingriffs zu optimieren. So wird z. B. der Wechsel von einer minimal-invasiven OP zur offenen OP mit einem Tastendruck eingeleitet. Dabei werden erst der Insufflator sowie das endoskopische Licht aus- und dann OP-Leuchte und Raumlicht eingeschaltet. Zeitaufwand und Personalressourcen lassen sich somit optimieren. 

Mit dem Steuerungssystem VMC kontrollieren die Teams sowohl in der Endoskopie als auch im OP die komplette nicht-medizinische Peripherie. Das beginnt bei der Raumkontrolle mit Licht- und Audiosteuerung und setzt sich in vielfältigen Funktionen für die Bild- und Videosteuerung fort. So ermöglicht es die Steuerung der Raumkamera und eines integrierten Videokonferenzsystems. Das Video-Routing, die freie Verteilung der Video-Signale auf beliebige Monitore, erfolgt komplett in HD-Qualität. 

Das Raumlicht wird über zwei unabhängige Beleuchtungskreise von Weiß- und Blaulicht reguliert. Ein angeschlossener iPodTM lässt sich über die Audiofunktion steuern. Dank des modularen Konzepts von ENDOALPHA sind die Module Video Management und Documentation mit in die Steuerungssysteme integriert und über den Touchscreen steuerbar.

Video-Routing und Video-Streaming (ENDOALPHA Video Management)

Bilder und Videos sind für die Endoskopie und minimal-invasive Chirurgie essenziell. Zur Förderung und Unterstützung der interaktiven Kommunikation müssen endoskopische Live-Bilder überall und zu jeder Zeit verfügbar sein. Mit dem System ENDOALPHA Video Management können Live-Bilder in HD in Form von Live-Streams (MPEG-4 H.264) über das vorhandene IT-Netzwerk in jeden gewünschten Raum übertragen werden. Es werden aber nicht nur endoskopische Bilder, sondern es können auch die Bilder von den Raumkameras, OP-Feld-Kameras, C-Bögen, Ultraschall -Geräten und sogar OPMikroskopen übertragen werden. Das System ist mit jeder Bildquelle kompatibel, so dass nachträglich auch weitere bildgebende Systeme eingebunden werden können. Das Prinzip ist immer das gleiche. Die Übertragung der digitalen Signale erfolgt über das vorhandene IT-Netzwerk des Krankenhauses und die Steuerung der analogen Signale via Kreuzschienen. Je nach Bedarf werden analoge Signale digitalisiert und digitale Streams in analoge Signale konvertiert. Es lassen sich beliebig viele Video-Verbindungen zwischen Quellen und Zielen aufbauen und bei Bedarf auch eine bidirektionale Audio-Verbindung über das Videokonferenz-system. Der Verlauf einer Untersuchung oder einer OP lässt sich mit dieser Technologie auch außerhalb des Raums, z. B. am PC-Arbeitsplatz, verfolgen und steuern, um Wartezeiten zu verringern oder Wechselzeiten zu verkürzen. Die Chefärzte Prof. de Weerth (Gastroenterologie), Priv.-Doz. Dr. Dörner (Chirurgie), Prof. Lindner (Gynäkologie), Dr. Wittig (Plastische Chirurgie) und Dr. Preisser (Handchirurgie) können die Live-Streams nach Freigabe aus dem OP bzw. Untersuchungsraum u. a. in ihren Büros am PC verfolgen, um eine Zweitmeinung abzugeben, ohne dass sie den Eingriffsraum betreten müssen. Die Technologie wird zukünftig aber auch im  Rahmen der morgendlichen Besprechungen, zur Aus- und Weiterbildung, Lehre und Forschung sowie zur Durchführung von Symposien und anderen Veranstaltungen genutzt werden.

Digitale Dokumentation (ENDOALPHA Documentation)

Die Teams der Endoskopie und des OPs können auf alle für eine Untersuchung bzw. OP relevanten Informationen wie Bilder, Videos, Untersuchungs- bzw. Operationsdaten und andere Patienteninformationen zugreifen. Die Daten werden zentral in einer Datenbank gespeichert. Die jeweils benötigten Daten stehen zur richtigen Zeit an dem benötigten Ort zur Verfügung. Daten, Bilder und Videos, die während eines Eingriffs erzeugt werden, werden automatisch der Patientenakte hinzugefügt. ENDOALPHA Documentation unterstützt so die komplette Dokumentation vor, während und nach einem Eingriff und hilft den Arbeitsablauf und Informationsfluss zu optimieren und die Dokumentationsqualität zu verbessern. Benutzer haben jederzeit eine genaue Übersicht über geplante und durchgeführte Eingriffe. Das integrierte Archiv und die zentrale Datenspeicherung ermöglichen einen schnellen Zugriff auf alle medizinischen Patientendaten und stellen diese übersichtlich dar. 

Das System bietet eine komplette Integration in die bestehende ITUmgebung des Krankenhauses durch die Nutzung der bewährten HL7- und DICOMSchnittstellen. Ein bidirektionaler Informationsaustausch mit den Systemen PACS und KIS eliminiert zeitraubende Doppeleintragungen und verringert das Fehlerrisiko. Die Patienten- und Eingriffsdaten werden automatisch aus dem KIS (ORBIS von AGFA) übernommen und die Bilder werden automatisch ins PACS (Impax von AGFA) übergeben. In der Endoskopie unterstützt eine umfangreiche Pflegedokumentation die prä- und postgelagerten Arbeiten u. a. in Form von Vor- und Nachsorgeprotokollen. Die Übernahme der Aufbereitungsdaten aller verwendeten Endoskope von den ETD-Aufbereitungsmaschinen vervollständigt die lückenlose Dokumentation und stellt eine Rückverfolgbarkeit der eingesetzten Endoskope sicher.

Raumkonzept (ENDOALPHA Workspace Design)

Augenscheinlicher als die innovative Technologie ist sicherlich das Raumkonzept für die Endoskopie und den OP. Die sieben Operationssäle und vier Untersuchungsräume sind voll verglast und mit einem LED-Lichtkonzept ausgestattet. Dieses einzigartige Konzept mit blauen Glaswänden und LED-Beleuchtung sorgt für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Licht und warme Töne fördern einerseits die Konzentration und Stimmung im Team, andererseits optimieren sie die ergonomischen Arbeitsbedingungen, wodurch das Risiko von Arbeitsunfällen reduziert und die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht wird. Zwei unabhängige Beleuchtungskreise (Weiß- und Blaulicht) für das Raumlicht, das zentral über den Touchscreen steuerbar ist, sorgen für optimale Lichtverhältnisse vor, während und nach einem Eingriff. Die verglasten Wände wirken nicht nur nach einem langen Arbeitstag optisch viel ansprechender als etwa klassisch geflieste Wände. Sie tragen durch das Fehlen von vielen Fugen auch zu einer deutlich einfacheren und schnelleren Reinigung bei. Das Konzept von ENDOALPHA Workspace Design ist für die Endoskopie in Europa bisher einzigartig. Dabei profitieren in der Endoskopie nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Patienten von dem ästhetischen Konzept. Darüber hinaus sind die medizinischen Geräte auf Deckenversorgungseinheiten (DVE) platziert und die zentrale Steuerung der Geräte über einen Touchscreen realisiert, um die Ergonomie zu verbessern und Arbeitsabläufe zu optimieren. Die Monitore und Geräte lassen sich für jeden Eingriff bequem und schnell in die optimale Position bringen und sichern eine maximale Bewegungsfreiheit. Stolperfallen durch herumliegende Kabel gehören der  Vergangenheit an, und Reinigungs-/Desinfektionszeiten werden durch die Bodenfreiheit verkürzt.

Vernetzung

Die moderne Kommunikation und das Bestreben nach Prozessoptimierung verlangen, dass die OP-Säle und Untersuchungsräume untereinander mit außen stehenden Bereichen wie Besprechungsräumen, Hörsälen, Chefarztzimmern oder dem Krankenhaus-IT-Netzwerk (KIS und PACS) verbunden werden können. ENDOALPHA wird diesen Ansprüchen gerecht und unterstützt das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG darin, Arbeitsabläufe zu optimieren, den Patientendurchlauf zu erhöhen und den interdisziplinären Gedankenaustausch zu fördern. So lässt sich bei Bedarf eine bidirektionale Verbindung mit anderen Häusern der AGAPLESION Gruppe aufbauen oder auch PACS-Bilder während eines Eingriffs im OP auf einen in die Wand eingelassenen 42“-Monitor darstellen.

HD-Technologie

ENDOALPHA ist mit der Technologie HDTV 1080 ausgestattet. Die Video-Plattform EVIS EXERA II bietet eine Kompatibilität mit über 200 flexiblen und starren Endoskopen und integriert den höchsten Bildgebungsstandard HDTV 1080 sowie hochmoderne Bildverarbeitungstechnologien wie NBI (Narrow Band Imaging). Was für die Endoskopie die HD-Video-Endoskope sind, sind für den OP die HD-Video-Laparoskope EndoEYE mit der „Chip-on-the-tip“-Technologie, um die bestmögliche Bildqualität zu erzielen.

Qualität und Service

Jedes installierte System muss sich einem umfangreichen Zertifizierungsprozess unterziehen, der alle technischen und funktionalen Aspekte dokumentiert und die Einhaltung höchster Standards gewährleistet. Eine umfangreiche Projektdokumentation sorgt für eine effektive Wartung. Die breit angelegten Serviceleistungen, wie Training, präventive Wartung, Instandhaltung, Vor-Ort-Support, Hotline oder Update/Upgrade-Konzept, sichern die maximale Verfügbarkeit und lange Lebensdauer des Systems. Das Krankenhaus hat aus den durchdachten Service-Modulen die Leistungen ausgewählt, die seine individuellen Bedürfnisse abdecken, um die Rentabilität zu maximieren und die Investition langfristig zu sichern. Ein umfangreiches Trainingskonzept mit individuellen Schulungen für jede Zielgruppe (Anwender, IT, Medizintechnik) ist genauso fester Bestandteil des ENDOALPHA-Konzeptes wie die Begleitung der OP- und Endoskopie-Teams in den ersten Tagen.

 

Pressemitteilung (Deutsch)

 

 

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